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54. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik und Kommunikationswissenschaften in Bremen

29. April bis 1. Mai 2009, Universität Bremen

Im Mittelpunkt der DGPuK Jahrestagung 2009 steht die Auseinandersetzung mit Medienkulturen und derem gegenwärtigen wie auch historischen Wandel. Dabei wird das mit dem Begriff der Medienkultur bezeichnete Phänomen der Mediatisierung von Kulturen bewusst breit gefasst: Medienkulturen bestehen nicht nur als Nationalkulturen, sondern beispielsweise auch als politische Diskurs-, als Populär-, Migrations-, Redaktions- oder Unternehmenskulturen. Medienkulturen sollten also zeitlich, räumlich und sozial differenziert betrachtet und untersucht werden. Für nähere Informationen klicken Sie auf das Logo!

Vortrag: Politik und Journalismus im Wilhelminischen Reich. Theodor Barth (1849-1909), Politiker - Publizist - Syndikus der Bremer Handelskammer, zum 100. Todestag

Prof. Dr. Hans Kloft (Universität Bremen)

Donnerstag, 19. Februar 2009, 19.30 Uhr, Festsaal der Handelskammer im Schütting, Am Markt 13
Veranstalter: Deutsche Presseforschung, Gesellschaft für deutsche Presseforschung zu Bremen e.V., Wittheit zu Bremen

2009 jährt sich der 100. Todestag von Theodor Barth. Barth war einer der führenden Linksliberalen im Deutschen Kaiserreich, Publizist und Herausgeber der renommierten Wochenzeitschrift "Die Nation". Seine Karriere begann als Rechtsanwalt und als Syndikus der Handelskammer zu Bremen (1877-1883). Der Vortrag will die Leistungen eines bedeutenden Parlamentariers und Publizisten würdigen und damit an ein vergessenes Kapitel Demokratieentwicklung in Bremen und in Deutschland erinnern.

Mitgliederversammlung der Gesellschaft für Deutsche Presseforschung zu Bremen e.V.

Donnerstag, 19. Februar 2009, 18 Uhr, Bremer Presse-Club, Schnoor 27/28



Jahrbuch für Kommunikationsgeschichte 10 (2008) erschienen

Die führende Fachzeitschrift zur Kommunikationsgeschichte bietet im 10. Jahrgang Beiträge zur Begriffs- und Strukturgeschichte vormoderner Öffentlichkeiten (Esther-Beate Körber), zu Tageszeitungen als politischen Akteuren in der Weimarer Republik (Karl-Christian Führer), zur Ausgabe der Goebbels-Tagebücher des Münchener Instituts für Zeitgeschichte (Bernd Sösemann), zu den Reaktionen der Bevölkerung auf die Judenverfolgungen in der Pogromnacht (Nadine Deusing), zu medienpolitischen Entscheidungen über die Besetzung von Kommissionen in den 1960er Jahren (Maria Löblich) und zu den Leistungen und Perspektiven der historischen Presseforschung (Daniel Bellingradt). Der ausführliche Rezensionsteil gibt einen Überblick der neuesten Forschungsliteratur, ergänzt von einer bibliographischen Zusammenstellung aktueller deutscher und internationaler Zeitschriftenveröffentlichungen zu kommunikationshistorischen Themen (Wilbert Ubbens).

Inhaltsverzeichnis Jahrbuch für Kommunikationsgeschichte 10 (2008)

Zwei Bände "Deutsch-jüdische Presse und jüdische Geschichte" erschienen

Eleonore Lappin, Michael Nagel (Hg.): Deutsch-jüdische Presse und jüdische Geschichte. Dokumente, Darstellungen, Wechselbeziehungen / The German Jewish Press and Jewish History, Documents, Representations, Interrelations

Bd. 1: Identität, Nation, Sprache; Jüdische Geschichte und jüdisches Gedächtnis; Der Westen im Osten, der Osten im Westen; Konzepte jüdischer Kultur / Identity, Nation, Language; Jewish History and Jewish Memoirs; The West in the East, the East in the West; Concepts of Jewish Culture, Bremen 2008

Bd. 2: Religion und Politik in der europäisch-jüdischen Presse vor der Shoah; Antisemitismus, Faschismus und Nationalsozialismus, 1880-1943; Neuorientierungen nach der Shoah / Religion and Politics in the European jewish Press prior to the Shoah; Anti-Semitism, Fascism and National Socialism, 1880-1943; Reorientation after the Shoah, Bremen 2008
(=Die jüdische Presse - Kommunikationsgeschichte im europäischen Raum / The European Jewish Press - Studies in History and Language, 6 und 7; gleichzeitig: Presse und Geschichte, Neue Beiträge, 37 und 38)

Die insgesamt vierzig Beiträge dieser beiden zweisprachig gehaltenen, reich illustrierten Bände stellen einen Querschnitt der aktuellen Forschung zur deutsch-jüdischen und europäisch-jüdischen Presse in Europa, Israel und den USA dar. Chronologisch decken Sie den gesamten Zeitraum dieser Presse ab, von ihren Anfängen im 18. Jhdt. bis zum Novemberpogrom 1938, für den Sonderfall des "Jüdischen Nachrichtenblattes" bis 1943, sodann von 1945, dem Beginn von Zeitschriften und Zeitungen in deutschen und österreichischen DP-Lagern, bis in die jüngste Vergangenheit hinein. Der Bezug zwischen jüdischer Presse und jüdischer Geschichte stellt sich in den hier versammelten Beiträgen in dreierlei Hinsicht dar: Zum einen sind diese Periodika wichtige Quellen der heutigen deutsch-jüdischen und europäisch-jüdischen Historiographie. Zweitens sind sie selber als einflussreiche Faktoren in der Geschichte des Judentums zu sehen. Drittens schließlich vermittelten sie in ihrer Zeit, wie kein anderes Medium, populäre und akademische Geschichtsbilder. Grundlage der vorliegenden Publikation ist die internationale Konferenz "Deutsch-jüdische Presse und jüdische Geschichte / The German Jewish Press and Jewish History", die 2005 als Kooperation des "Institut für jüdische Geschichte Österreichs St. Pölten" und des "Richard Koebner Center for German History" an der Hebrew University Jerusalem mit der "Deutschen Presseforschung" an der Universität Bremen veranstaltet wurde.

Inhaltsverzeichnis Band 1, Inhaltsverzeichnis Band 2

Tagungsband "Presse und Geschichte" erschienen

Astrid Blome, Holger Böning (Hg.): Presse und Geschichte. Leistungen und Perspektiven der historischen Presseforschung (Presse und Geschichte - Neue Beiträge, Band 36), Bremen: edition lumière 2008

Dieser Band dokumentiert eine internationale wissenschaftliche Tagung, die im November 2007 anlässlich des 50. Geburtstages des Instituts für Deutsche Presseforschung an der Universität Bremen stattfand. Die Beiträge resümieren die Erforschung der deutschsprachigen historischen Presse und benennen die wichtigsten Desiderata der historischen Presseforschung.

Den Forschungstraditionen des Bremer Instituts entspricht die Schwerpunktlegung bei der Frühgeschichte der Presse. Die Beiträge beginnen mit den Kalendern und der Flugschriftenpublizistik im Jahrhundert der Reformation, widmen sich den Zeitungen seit dem frühen 17. Jahrhundert und anschließend der Entfaltung einer alle Gegenstände des menschlichen Lebens behandelnden Zeitschriftenpresse im Vorfeld der Aufklärung und behandeln ebenso die mit den Intelligenzblättern entstehende Lokalpresse. Auch die Massenpresse des 19. und 20. Jahrhunderts kommt nicht zu kurz, wobei besonderer Wert auf noch weniger erforschte Genres - beispielhaft seien die jiddische und die deutsch-jüdische Presse sowie die Publizistik des deutschen Exils genannt - gelegt wird. Behandelt werden schließlich die bei der Entstehung des Journalismus zu beobachtenden berufsgeschichtlichen Entwicklungen und Fragen, mit denen sich die aktuelle Pressegeschichtsschreibung auseinanderzusetzen hat.

Inhaltsverzeichnis

Erste wissenschaftliche Aufarbeitung der "Pressa"

Konferenz "80 Jahre 'Pressa' - Internationale Presse-Ausstellung Köln 1928, und der jüdische Beitrag zum modernen Journalismus", Bremen, 18.-21. Mai 2008, Bremer Presse-Club, Schnoor 27/28

Tagungsseite; Tagungsprogramm; Call for papers

Mitgliederversammlung der Gesellschaft für Deutsche Presseforschung zu Bremen e.V.

Donnerstag, 7. Februar 2008, 18 Uhr, Bremer Presse-Club, Schnoor 27/28



Presse und Geschichte. Leistungen und Perspektiven der historischen Presseforschung

Wissenschaftliche Tagung zum 50jährigen Bestehen des Instituts "Deutsche Presseforschung"

21. bis 24. November 2007, Bremer Presse-Club, Schnoor 27/28, 28195 Bremen

In diesem Jahr wird das Institut "Deutsche Presseforschung" an der Universität Bremen 50 Jahre alt. Gegründet 1957 als Abteilung der Staatsbibliothek Bremen, konnte die Forschungseinrichtung, bei der es sich heute in Deutschland um das einzige universitäre Forschungsinstitut zur Geschichte der Zeitungen und Zeitschriften handelt, Impulse insbesondere zur Frühgeschichte der deutschen Presse geben.
Aus diesem Anlass veranstalteten die Gesellschaft für Deutsche Presseforschung zu Bremen e.V. und das Institut "Deutsche Presseforschung" vom 21.-24. November 2007 eine interdisziplinäre wissenschaftliche Tagung im Bremer Presse-Club im historischen Schnoorviertel.
Ziel der Tagung war es, mit ausgewiesenen Forscherinnen und Forschern eine Bilanz der historischen Presseforschung während des vergangenen halben Jahrhunderts zu ziehen, Desiderate zu benennen und Forschungsaufgaben für die Zukunft zu formulieren.

Die Tagung wurde unterstützt von: Bremer Literaturstiftung; Carl Ed. Schünemann KG Bremen; FAZIT-Stiftung; Friedrich-Ebert-Stiftung; Ludwig Sievers Stiftung; Senator für Kultur der Freien Hansestadt Bremen; Senatorin für Bildung und Wissenschaft der Freien Hansestadt Bremen; Stiftung Presse-Haus NRZ; Universität Bremen

Tagungsbericht; Tagungsprogramm. Die Vorträge wurden publiziert als Band 36 der Reihe "Presse und Geschichte".

Vortrag: "Die Bremer werden Zeitungsleser". Was die Bestände der SuUB Bremen und der Deutschen Presseforschung über das Zeitunglesen in den Hansestädten erzählen

Prof. Dr. Holger Böning (Deutsche Presseforschung, Bremen)

Montag, 15. Oktober 2007, 18.30 Uhr, Haus der Wissenschaft

Vortrag: 400 Jahre Zeitungen

Dr. Astrid Blome (Deutsche Presseforschung, Bremen)

Sonnabend, 13. Oktober 2007, 17.30 Uhr, Haus der Wissenschaft (Lange Nacht der Geisteswissenschaften)

Vortrag: Bilder des Holocaust in der britischen Deutschlandpropaganda 1938-1945

Dr. Stephanie Seul (Deutsche Presseforschung, Bremen)

Montag, 22. Januar 2007, 19.00 Uhr, Gästehaus der Universität, Teerhof

Pressemitteilung

Mitgliederversammlung der Gesellschaft für Deutsche Presseforschung zu Bremen e.V.

Montag, 22. Januar 2007, 18 Uhr, Gästehaus der Universität, Teerhof



Time and Space on the Way to Modernity: The Emergence of Contemporaneity in European Culture

Internationales Symposium, International University Bremen und Deutsche Presseforschung

Freitag, 15. Dezember 2006, 14-18.30 Uhr Deutsche Presseforschung (SuUB, 4. Ebene)
Samstag, 16. Dezember 2006, 9-18.30 Uhr Research IV Lecture Hall, IUB

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